11. Mrz

Was kostet eine App? Die Kosten einer App-Entwicklung.

Häufig werden wir nach den Kosten einer App-Entwicklung gefragt. Noch häufiger ohne konkretes Konzept, lediglich mit einer mehr oder weniger detailliert formulierten Idee. Selbst eine grobe Kostenschätzung ist in diesem Fall nicht möglich. Vergleichbar wäre die Frage nach dem Kaufpreis eines Autos. Der fängt bei wenigen tausend Euro an und kann weit in den 6-stelligen Bereich für einen Luxus-Sportflitzer gehen.

Einen vergleichbaren Preisrahmen können wir auch als Antwort auf die Frage „Was kostet denn eine App?“ geben. Eine recht unsinnige Antwort, die dem Kunden kaum weiterhelfen wird. Außer der Einsicht, dass eine App-Entwicklung auch schnell einmal ganz schön ins Geld gehen kann. Muss es aber nicht.

Wer und wo ist Ihre Zielgruppe?

Um das aber im Voraus einschätzen zu können, benötigen wir einige Rahmendaten. Das fängt bei der Zielgruppe an. Ist die geplante App an Privatkunden oder Geschäftskunden adressiert? Oder wird die App nur für den internen Gebrauch (z.B. Vertriebsmitarbeiter) benötigt? Eine wichtige Frage ist auch, auf wieviel unterschiedlichen Geräten die App später funktionieren soll. Bei Apple ist die Welt mit einer (noch) überschaubaren Anzahl an unterschiedlichen Geräten (iPhone 6s, iPhone 4, iPad 2, iPad 4,…) noch in Ordnung. Unter Android stehen schon weit mehr als 6.000 verschiedene Geräte zur Verfügung, was das Testen der späteren App nicht wirklich vereinfacht.

Und da drängt sich schon eine weitere entscheidende Frage auf. Für welche Plattformen soll die App entwickelt werden. Nur für Apples iOS, nur für Googles Android, oder für beide? Oder sollen sogar „Exoten“ wie die Windows-Mobile-Plattform bedient werden. Wobei gesagt werden muss, dass man in Hinsicht auf die Kosten-Nutzen-Sicht mit iOS und Android bereits über 95% des Marktes bedient.

Interessant ist auch die Frage, wieviel Benutzer die App später ungefähr benutzen sollen. Sind es lediglich einige hundert Mitarbeiter, einige tausende Benutzer oder ist ein großes Millionenpublikum das Ziel. Alles Fragen, die uns helfen, im Voraus die Intention und spätere Plattformentscheidungen und Kostenschätzungen besser treffen zu können.

Das Auge isst mit – die Oberfläche Ihrer App!

Ein wichtiger Aspekt in der App-Entwicklung ist die Gestaltung der Oberflächen. Sowohl iOS, als auch Android bieten im Standard bereits schöne und gut zu bedienende Oberflächen. Am einfachsten und kostengünstigsten ist es, diese Standard-Layouts zu nutzen oder auf diesen aufzubauen. Allerdings ist die Anpassung von diesen Standards in der mobilen Welt nicht immer ganz so einfach und trivial wie im Webbereich. Die Programmierung und Konzepte sind in der App-Welt von iOS und Android deutlich komplexer als in HTML, CSS und Co. Je individueller und je aufwendiger die Oberflächen(elemente) der geplanten App sein sollen, je steiler steigt die Aufwands- und Kostenkurve. 

Beachten muss man auch den Mehraufwand, der entsteht um Apps sowohl für Hoch- als auch Querformat auszulegen. Wenn Sie mit Ihrer App-Idee nicht zwingend auf beide Bildschirmausrichtungen angewiesen sind, ist eine Einschränkung auf zum Beispiel nur Hochformat durchaus empfehlenswert.

Das gleiche gilt für die gleichzeitige Unterstützung von Smartphones und Tablets. Im Grundumfang kann eine Smartphone-optimierte App auch auf dem Tablet laufen, die Oberflächen werden dann entsprechend der größeren Bildschirmgöße einfach hochskaliert. Möchte man aber auf den größeren Tablets unterschiedliche, optimierte Bildschirmansichten (z.B. auf dem Smartphone sind Liste und Detailansicht auf zwei Seiten, auf dem Tablet sind beide Ansichten auf einer Bildschirmseite zu sehen) steigt der Aufwand deutlich an.

Keine App ohne Daten!

Zu beachten sind auch die darzustellenden Daten. Vor einer Angebotsanfrage sollten Sie überlegen, wie viele unterschiedliche Datentypen sie in der App benötigen und wie aufwendig/umfangreich diese aufgebaut sind. Datentypen sind zum Beispiel Produkte, Ansprechpartner oder Standorte Ihrer Firma. Die Komplexität von Datentypen beziehen sich auf den Umfang der Eigenschaften (ihre Produkte haben neben Titel, Beschreibung und Preis noch 20 weitere Eigenschaften) und der Abhängigkeiten untereinander: Produkt A gibt es nur in Zusammenhang mit Produkt B, Produkt C nur an Standort C, usw.

Überlegen Sie sich auch, wo die Daten gespeichert werden sollen. Reicht es, wenn die Daten offline und isoliert in der App gespeichert werden oder sollen diese über das Internet von einem externen Server geladen werden. Im ersten Fall benötigt der Benutzer keine Internetverbindung, im zweiten Fall ist die App ohne Netzverbindung faktisch nicht benutzbar – dafür können Sie die Daten aber online leicht aktualisieren und weiterverarbeiten. Die Königsklasse, aber auch der aufwendigste und teuerste Weg, ist ein „Mischbetrieb“: Die Daten sind auf einem Online-Server gespeichert, werden aber automatisch auf dem Gerät synchronisiert und sind damit sowohl online, als auch offline nutzbar.

Der Benutzer steht im Mittelpunkt!

Darüber hinaus gibt es viele Fragen in Bezug auf die Benutzung, die den Aufwand und die Kosten einer App-Entwicklung beeinflussen. Sollen sich die Benutzer in die App einloggen können? Sollen Benutzer selber Daten anlegen können? Sollen  Benutzer untereinander kommunizieren können? Und wenn  ja, soll diese Kommunikation wie in einem Chat in Echtzeit stattfinden können? Sollten Sie die letzte Frage mit Ja beantworten, stellen Sie sich sicherheitshalber schon einmal auf doch recht hohe Entwicklungskosten ein.

Geräteinteraktionen und Schnittstellen

Des weiteren spielen Komponenten  zur Geräteinteraktion (Wir der Zugriff auf den Gerätekompass, Geo-Funktionen, die Kamera oder den lokalen Kalender benötigt?) und Schnittstellen zu externen Systemen oder Social-Media-Netzwerken eine gewichtige Rolle. 

Nicht zu vernachlässigen ist die Frage, ob für die Datenhaltung ein zusätzliches webbasiertes Backend benötigt wird, bzw. ob dieses mitsamt Schnittstellen (API) bereits besteht oder ob dieser Bereich ebenfalls komplett mitentwickelt werden muss. Zu guter Letzt sollten Sie sich Fragen, ob Sie wirklich bereits ein detailliertes Konzept haben (Wir also quasi ohne zu überlegen mit Programmieren anfangen können?) oder ob Sie diesbezüglich Unterstützung benötigen. Denn dann ist auch die Konzeption und/oder die Erstellung von Layouts und Grafiken natürlich noch mit zusätzlichen Kosten verbunden. 

Aber jetzt: Kalkulieren Sie die App-Kosten doch einfach selber:

Aber genug der Theorie. Auf der folgenden Seite können Sie unverbindlich die oben aufgeführten Punkte durchgehen und sich unverbindlich die Kosten für Ihre App-Idee kalkulieren lassen:

Gerne können Sie diese grobe Kalkulation von unseren Experten ebenfalls unverbindlich prüfen und in einen manuell ausgearbeiteten Kostenvoranschlag ausarbeiten lassen.

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